Tee: Plücken und Verarbeiten Schritt 1: Teeplücken


Dies ist Wuyishan:


Die Teebauern steigen den Berg hoch und nehmen mich mit...


...vorbei an tollen Teelandschaften...


...bis wir nach ca. einer halben Stunde an unserem Teefeld ankommen.


Die Bauern pflücken wie die Weltmeister...


...ratsch, ratsch, ratsch!


Der Tee muss schließlich heimgeschleppt werden, in großen Körben an einer Bambusstange:


Puh, zwischendurch kurz ausruhen, denn auch Tee ist in Massen schwer!


An diesem Tag ist der Tee wegen nahendem Regen mit der Motorsäge geerntet worden. Hat aber den Nachteil, dass ungewollte Ästchen nachträglich noch rausgefischt werden müssen.



Schritt 2: Die Verarbeitung


Zuerst muss der Tee trocknen. Dazu gibt es große Trommeln, die sich drehen und in die heiße Luft geblasen wird.


Jetzt werden die Blätter fermentiert, d.h. in einem Ofen erhitzt und zum Gären und Oxidieren gebracht.


Ab und zu muss für die Mengen schonmal der große Löffel angelegt werden:


Die fertig fermentierten Blätter kommen noch warm in eine sich drehende Maschine, die durch leichten Druck die Blätter dazu bringt, sich zusammenzurollen.


Das hiesige Bergteeblatt rollt sich längs zu einer Art Röllchen. Der Tieguanyin dagegen rollt sich zu einer Kugel.


Der Tee ist aber immer noch feucht und muss weiter getrocknet werden. Dazu wird er auf Bambusmatten ausgebreitet...


und in einen holzbefeuerten Ofen zum Trocknen gesteckt.


Fertig! Stolz zeigt mir einer der Söhne des Betriebs jetzt das fertige Teeblatt.



Die Spezialität: GONGFU-Tee


Gongfu-Tee hat besonders hohe Qualität, da er sorgfältigst von Hand bearbeiten wird:


Man kann den Unterschied der von Hand und von Maschine getrockneten Blätter direkt sehen.
Das Aroma wird durch die Handarbeit geschont und kann sich später viel besser entfalten.


Vor allem für Gäste wird der leckere Gongfu-cha aufgebrüht. Natürlich muss auch die Zubereitung stimmen.
Einfach genießen!!!